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Meine zweite Website:
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Dezember 2015:
Themengalerie: People-of-MyanmarPeople of Myanmar New!

Dezember 2014:
Themengalerie: People-of-NepalPeople of Nepal

August 2014:
Preview: ChinaChina (Xinjiang)

Oktober 2013:
Preview: NamibiaNamibia

Februar 2013:
Neue Themengalerie Vietnam: MärkteVietnam: Märkte

März 2013:
Video: Einige Video-Impressionen New!

Februar 2013:
Neue Themengalerie People of VietnamPeople of Vietnam

Dezember 2012:
Preview:
Marokko

November 2012:
Neue Themengalerie Vietnam: Marktprodukte

Oktober 2012:
Neue Themengalerie ZweiradfahrerVietnam: Zweiradfahrer

Juni 2012:
Preview: Vietnam

März 2012:
Neue Themengalerie "Fischverarbeitung im Oman"

November 2011:
Preview:
Oman

Juni 2011:
Preview: Usbekistan

März 2011:
Movies: Traffic in India

Februar 2011:
Preview: Indien Update!

Januar 2011:
Galerie: People of India Update!

Dezember 2010:
Bilder: Impressionen aus Kairo in B&W

November 2010:
Island-KüsteBilder: Islands Küsten

April 2010:
Preview: Jordanien, Bilder einer Reise

Februar 2010:
Karneval in Aachen "Bilder in 1280x853"

Dezember 2009:
Auf meiner zweiten Website gibt es eine kleine Galerie "People of Cuba"

und hier eine kleine Galerie "Along the wall"

November 2009:
Neue Themengalerie "Gerberviertel in Fès"

Juli 2009:
Eine Galerie "Island 2009" ist in Vorbereitung. Hier einge Bilder als Vorschau

Juni 2009
Preview: Impressionen in B&W, Island 2009

März 2009:

Kairo Im März war ich für vier Tage in Kairo. Hier eine Vorschau auf Bilder aus der Islamischen Altstadt von Kairo.

Lightroom Tips und Tricks
Einige nützliche Tips für das Arbeiten mit Adobe Photoshop Lightroom finden Sie hier: read more

Zitate

"Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut." Henri Cartier-Bresson

"Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten." Helmut Newton

"Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute." Ansel Adams

"There are no rules for good photographs, there are only good photographs." Ansel Adams

“… what we hope for from the artist is help in discovering the significance of a place." Robert Adams

“The camera is an instrument that teaches people how to see without a camera.” Dorothea Lange

“I like to think of my images as "reality" refracted through my personal aesthetic prism.” Rajan P. Parrikar

August 2016: Südamerikanische Impressionen: Peru, Bolivien, Chile New!

Südamerika

Der Flug: Über Madrid (3,5h) nach Lima (13h). Die wichtigsten Stationen der Reiseroute: Lima (Peru) --> Islas Ballestas --> Wüstenoase Huacachina --> Nasca --> Arequipa --> Colca Canyon --> Cusco --> Machu Picchu --> Puno (Titicacasee) --> Isla del Sol (Bolivien) --> La Paz --> Sucre --> Potosí --> Salar de Uyuni --> San Pedro de Atacama (Chile) --> Santiago de Chile --> Valparaíso.

Am beeindruckendsten fand ich die zweitägige Jeeptour durch den Salar de Uyuni und das bolivianische Altiplano bis zur chilenischen Grenze. Die Fahrt führte durch traumhafte Landschaften und der Sonnenaufgang in den Anden war ein Erlebnis. Der südliche Teil der Hochebene in Bolivien, besteht im Wesentlichen aus Salzwüsten, in deren Mitte der „Salar de Uyuni” liegt; ein Salzsee, dessen Wasser von einer dicken Salzschicht bedeckt ist. Das Klima der dort vorherrschenden Trockenpuna oder Tundra gehört zu den unwirtlichsten der Welt, mit täglichen Temperaturunterschieden von bis zu 60 Grad (von plus 25 Grad am Mittag bis zu minus 35 Grad in der Nacht). In dieser Region liegt auch im Nationalpark "Eduardo Avaroa" die schönste Lagune, die Laguna Colorada (rote Lagune). Die rote Farbe der Lagune wird durch kleine Krebse verursacht. Der höchste Punkt der Tour lag mit 4960 Meter über dem Meeresspiegel bei den Geysiren der "Sol de Mañana". Weitere Höhepunkte der Reise waren die Dünen bei der Wüstenoase Huacachina, der Flug über die Nasca-Linien, der Sonnenuntergang auf der Isla del Sol im Titicacasee und die Metropole La Paz.

Oktober 2015: Myanmar, das Land der tausend Pagoden

Myanmar

Myanmar, das ehemalige Burma oder auch Birma, wird das Land der tausend Pagoden genannt. Vor Ort merkt man schnell, dass dies eine starke Untertreibung ist. Denn allein in der Tempelebene von Bagan, stehen über 2.400 Monumente. Überall in Myanmar erblickt man vergoldete Spitzen, weiße und backstein-farbene Tempel, Schreine, Buddha-Bildnisse und Klöster. Myanmar ist ein zutiefst buddhistisch geprägtes Land, in dem die Religion eine große Rolle im Alltag spielt. Über 90% der ca. 51 Millionen Burmesen sind Buddhisten und über eine halbe Million Menschen leben als Mönch oder Nonne. Bei Sonnenaufgang gehen die Mönche und Novizen barfuß durch den Stadtteil, der an das Kloster grenzt und sammeln das Essen ein und oft schallen die ganze Nacht hindurch vom nächstgelegenen Kloster aus weithin hörbar per Lautsprecher Mantras und Rezitationen der Lehren Buddhas ... Bis 2011 war Myanmar unter der Herrschaft von Militärdiktatoren weitgehend von der Außenwelt abgeschottet und wirtschaftlich entsprechend rückständig. Mit einem BIP von 1.420 USD pro Kopf zählt Myanmar zu den armen Ländern der Welt.

Das vielgestaltige Land zwischen den Ausläufern des Himalaya und dem Ayeyarwady-Delta ist der Fläche nach knapp doppelt so groß wie Deutschland. Die rund 51 Millionen Einwohner gehören einer Vielzahl von Ethnien an, unter denen die Birmanen mit einem Anteil von etwa 70% die größte sind. Die größte Stadt Myanmars ist mit etwa 4,4 Millionen Einwohnern das Wirtschaftszentrum Yangon am Ayeyarwady-Delta. Seit 2005 ist die zentral gelegene Planstadt Naypyidaw anstelle von Rangun Hauptstadt. Der berühmteste und geschichtsträchtigste Fluss ist der 2.170 km lange Ayeyarwady (auch Irrawaddy). Der Fluss, einer der längsten Asiens, ist die Lebensader Burmas. Auf etwa 1.500 km ist die "Road to Mandalay" (Rudyard Kipling) mit Schiffen befahrbar. Der Ayeyarwady ist einer der wenigen noch unregulierten großen Flüsse. Manchmal ist er kilometerbreit. Über weite Strecken ändert sich der Verlauf des Ufers mehrmals im Jahr. Bis zu zehn Metern wechselt der Pegelstand zwischen Trockenperiode und Regenzeit. Ufersäume werden weggespült, Sand- und Erdhügel anderswo aufgeschichtet. Die Flussschiffe sind ständig in Gefahr, auf den stets wechselnden Sandbänken zu stranden. Unsere Fahrt von Mandaly nach Bagan dauerte 9,5 Stunden.

Myanmar ist ein angenehmes, gastfreundliches Land. Der Reisende findet einzigartige kulturelle Schätze, eine Vielfalt exotischer Natur und Landschaften und trifft stets auf freundliche und hilfsbereite Menschen.

November 2014: Nepal

Nepal

Seit fast zwei Stunden kreist die Maschine der Türkisch Airlines am frühen Morgen über dem Kathmandutal. Wegen dichtem Nebel kann die Maschine nicht landen. So haben ich mehr als genug Zeit, den grandiosen Ausblick auf den, von der Morgensonne angestrahlten, Himalaya zu genießen. Dann kommt die Durchsage, dass der Treibstoff knapp wird, und wir deshalb zum Auftanken nach Dhaka in Bangladesh fliegen. Mit fast 5 Stunden Verspätung und nach einer langwierigen Einreiseprozedur ist es schließlich geschafft: Ich bin in Kathmandu angekommen!

Nepal hat viel zu bieten: Atemberaubenden Landschaften, unzählige alte Tempel und eine einzigartige kulturelle Mischung seiner Bewohner. Mehr als 100 ethnische Gruppen und 50 verschiedene Sprachen findet man in Nepal – und mehr Götter als Einwohner, wie ein Sprichwort besagt. Nicht zuletzt beeindruckt die Mischung aus Gelassenheit, Gastfreundschaft und Toleranz seiner Bewohner. Auf nur knapp 200 km Breite umfasst es Höhenunterschiede – und damit klimatische und botanische Vielfalt – wie kaum eine zweites Gebiet unserer Erde. Die subtropischen Ebenen im Süden liegen nur wenige hundert Meter über dem Meeresspiegel, im Norden aber reihen sich acht der vierzehn Achttausender dieser Welt. Ein Viertel des Landes liegt höher als 3.000 Meter. Die meisten Einwohner Nepals leben im Terai bzw. in den Hochtälern, insbesondere im Hochtal von Kathmandu. Die Regionen des Hochhimalaja sind so gut wie unbesiedelt. Aufgrund hoher Reliefenergie verfügen nur wenige Teilgebiete im Mittelland über eine Straßenanbindung. Hierzu zählen das Kathmandu- und Pokhara Tal, sowie die Ortschaften Jiri, Mugling und Dumre. Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Lebensstandard ist sehr niedrig: Ein Viertel der Menschen lebt unterhalb der Armutsgrenze. [Quelle: http://www.nepalhilfe-kulmbach.de, Februar 2015].

Juni 2014: Entlang der Seidenstrasse: Almaty, China, Kirgisistan

Seidenstrasse

Die Seidenstrasse ist und war keine einzelne Strasse, sondern es handelt sich um ein Geflecht aus Hauptrouten und Nebenstrassen. Ferdinand von Richthofen, der Vater des Wortes Seidenstrasse benutzte auch korrekt den Plural: Seidenstrassen. Es handelt sich also vielmehr um ein Strassen- bzw. Wegenetz, das durch Gebiete und Länder führte, die wir heute unter dem Namen China, Indien, Pakistan, Afghanistan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenistan, Iran und Türkei kennen. Diese Karawanenstrassen verliefen parallel zueinander, kreuzten sich und verzweigten sich immer wieder (Quelle: http://www.abenteuer-seidenstrasse.de, Oktober 2014). Die Reise bildete sozusagen den Anschluss an die Erkundung der Seidenstrasse in Usbekistan 2011. Stationen der Reise waren: Almaty, Urumqi, Jiaohe, Turfan, Kuqa, durch die Taklamakan nach Hotan, Kaschgar, auf dem Karakorum-Highway zum Kara-Kul-See, über den Torugartpass nach Naryn (Kirgisistan), zum Issyk-Kul-See und schließlich nach Bischkek. Besonders beeindruckend war die Fahrt, bei strahlend blauem Himmel durch das Pamir Gebirge, zum Kara-Kul-See.

September 2013: Namibia

Namibia

Mit einer Gesamtfläche von rund 824.000 qkm ist Namibia mehr als doppelt so groß wie Deutschland. Die Nord-Süd-Ausdehnung des Landes beträgt rund 1500 km. Die Ost-West-Ausdehnung beträgt rund 600 Kilometer im Süden und rund 1100 Kilometer im Norden. Die Bevölkerungsdichte ist mit knapp 2 Millionen Menschen sehr gering. Nach der Mongolei ist Namibia das Land mit der geringsten Bevölkerungsdichte weltweit. Hauptgrund dafür sind die wüsten- und halbwüstenhaften Bedingungen und die extreme Knappheit an Oberflächenwasser. Mit Ausnahme der Grenzflüsse gibt es in Namibia nur Trockenflüsse (Riviere) [Quelle: www.namibia-info.net]. Namibia liegt zwischen 18° und 30° südlicher Breite sowie 12° und 25° östlicher Länge. Dies entspricht auf der Nordhalbkugel etwa der Lage von Libyen und des nördlichen Tschad.

Namibia lässt sich in mehrere Naturräume oder Großlandschaften unterteilen. Im Westen erstreckt sich die vegetationslose Namib Wüste, die bereits im nordwestlichen Teil Südafrikas beginnt und bis nach Angola hineinreicht. Der Wüstengürtel ist rund 100 km breit. Er steigt allmählich auf 600 Meter Höhe an und ist im zentralen Teil durch mächtige Sanddünenfelder gekennzeichnet. Im Norden und Süden überwiegen Geröllflächen. An den Wüstengürtel schließt sich im Osten das "Escarpment" an, ein Gebirgswall mit Höhen von über 2000 Metern. Höchster Gipfel Namibias ist der Königstein im Brandberg Massiv mit einer Höhe von 2579 m. Das Escarpment geht in das Zentralplateau über, das nach Osten hin langsam abfällt. Die Höhen im zentralen Hochland variieren zwischen 1100 und 1700 Meter. Der überwiegende Teil der Orte und Städte Namibias liegt in dieser zentralen Hochebene, so auch die Hauptstadt Windhoek auf 1654 Metern über dem Meeresspiegel. Weiter östlich schließt sich das Kalahari Becken an, ebenfalls eine Hochebene mit rund 1000 Metern Höhe mit weiten sandigen Ebenen und Längsdünen mit spärlichem Bewuchs. Der Nordosten, in der relativ regenreichen Kavango- und Caprivi-Region, ist flach und mit dichtem Bushveld bedeckt und stellt einen weiteren Naturraum dar.

Höhepunkte der Reise waren der Besuch der mächtigen Dünen des Sossusvlei im Namib Naukluft Park und die Tierwelt im Etoscha Nationalpark. Als Mitteleuropäer ist man vor allem beeindruckt von der Weite des Landes und der extrem dünnen Besiedlung.

Dezember 2012: Marokko: Der Süden

Marokko

Der Süden des Königreiches bietet beeindruckende Landschaften, interessante Städte wie Taroudant, Tafraoute und Marrakesch und ist bekannt für die Wohnburgen und Wehrdörfer der Berber (Kasbah, Ksar, Agadir). Die Binnenmeseta oder Hochebene von Marrakesch, bestehend aus schwach gewellten, steppenhaften Hochflächen, wird im Süden und Osten von den markanten Gebirgszügen des Hohen und Mittleren Atlas umrahmt. Höchste Erhebung ist der Jabal Toubkal mit 4.167 m. Das Atlasgebirge bildet gleichsam das morphologische Rückgrat des Landes und stellt sowohl eine naturräumliche als auch eine wirtschaftlich-kulturelle Barriere dar. Als wichtige Klimascheide trennt der Gebirgswall das atlantisch-mediterrane Marokko vom saharisch geprägten Landesteil. Im Süden erstrecken sich Randlandschaften der Sahara, zu denen auch die Beckenregion des Tafilalt und die Senke des Draa gehören.

Bei meiner Rundreise hat das Wetter mitgespielt: Jeden Tag gab es strahlend blauen Himmel bei Tagestemperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Allerdings war es Nachts und am frühen Morgen empfindlich kalt. Die Temperatur fiel bis auf 4 Grad. Marrakesch fand ich sehr touristisch. Selbst wenn man nur nach dem Weg fragt, wird dafür oft Geld verlangt! Von dem magischen, mystischen Marrakesch ist, insbesondere auf dem berühmten Platz Jemaa el Fna, nicht mehr viel zu spüren. Der Platz präsentiert sich als eine große Touristenfalle. Die grandiosen Landschaften des Südens sind jedoch auf jeden Fall eine Reise wert.

Mai 2012: Sozialistische Republik Vietnam

Vietnam

Mit einer Fläche von 331 100 km² ist das Land etwas kleiner als Deutschland. Vietnam dehnt sich als langer Streifen entlang der Küste zum Südchinesischen Meer, die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 1700 km. Im Norden ist das Land maximal 600 km, im Süden bis zu 350 km breit. An der schmalsten Stelle beträgt die Entfernung zwischen dem Nachbarland Laos und dem Südchinesischen Meer nur 60 km. Man unterscheidet 5 Regionen: die nördliche Gebirgslandschaft (Höhen von über 3.000 Meter), das Delta des Roten Flusses (bei Hanoi), der Anamitische Gebirgszug (Verbindung zwischen Nord- und Südvietnam), der Küstenstreifen zwischen dem Anamitischen Gebirgszug und dem Südchinesischen Meer und das Mekong-Delta in Südvietnam [Quelle: www.vietnam-kompakt.de]. Das Klima Vietnams ist zweigeteilt. Im Norden herrscht subtropisches Klima mit vier Jahreszeiten, im Süden tropisches Klima mit einer Regen- und einer Trockenzeit.

Mit durchschnittlich mehr als 260 Einwohnern pro km² und teilweise über 1000 Menschen pro km² im Delta von Mekong und Rotem Fluss gehört Vietnam zu den am dichtesten besiedelten Staaten der Welt. Die beiden größten Städte sind Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon, ca. 3,9 Millionen Einwohner) im Süden sowie die Hauptstadt Hanoi (2,2 Millionen). Die Einwohnerzahl Vietnams wird auf etwa 87 Millionen (Stand März 2011) geschätzt. Etwa 87% der Bevölkerung sind Vietnamesen. Sie leben vorwiegend im Küstentiefland - besonders im Mündungsgebiet des Roten Flusses und des Mekong. Von den über 60 nationalen Minderheiten, die etwa 10-12 % der Einwohner stellen, leben die meisten in den ländlichen Regionen des Hochlandes, zumeist verstreut entlang der Grenze in den ausgedehnten Berg- und Dschungelgebieten. Chinesen mit über einer Million Angehörigen sowie Tay, Thai, Khmer, Meo, Muong und Nung sind die größten ethnischen Minoritäten [Quelle: muz-online.de]. Ich habe dieses abwechslungsreiche, sehr interessante Land mit seinen gastfreundlichen Menschen mit einer kleinen Gruppe (4 Personen) in 17 Tagen bereist. Sehr gut gefallen haben mir Hanoi, die Berglandschaften und die abgelegenen Dörfer in der Grenzregion zu China und Laos im Norden und die mehrtägigen Schiffsreisen in der Halong-Bucht und im Mekong Delta.

Oktober 2011: Sultanat Oman

Oman

Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel. Der Oman grenzt im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate, im Westen an Saudi-Arabien und im Südwesten an den Jemen. Das Land ist mit rund 300.000 km² etwas kleiner als Deutschland. Im Oman herrscht ein randtropisches Klima: Sehr heiß (im Sommer in Maskat bis 52°, im Inland bis 57°, im Winter 25 - 35°C) bei hoher Luftfeuchtigkeit im Küstengebiet; geringe Niederschläge.

Omans Naturraum gliedert sich in verschiedene Regionen: Al-Batina („niederes Land“), der 250 km lange schmale Küstenstreifen am Golf von Oman zwischen Maskat und Suhar ist eine fruchtbare, vielfach bewässerte Aufschüttungsebene, deren Grundwasser von den nur zeitweise wasserführenden, schluchtartigen Wadis aus dem Omangebirge gespeist wird. Nach der anderen Seite des 600 km langen, parallel zum Golf verlaufenden Hadschar-Gebirges enden die Wadis in der abflusslosen Salzpfanne Umm as-Samin. Das Gebirge grenzt die Küstenebene von der Wüste ab. Der zentrale, größte Teil Omans wird von der Inneren Wüste (Dschiddat al-Harasis) eingenommen. Von der Hochebene Az Zahirah (500 m ü. M.) fällt das Land nach Südwesten zum Rand der Wüste Rub al-Chali ab, die Oman mit Saudi-Arabien und dem Jemen teilt. Sie reicht bis zur ebenen Küste am Arabischen Meer und trennt die südliche Provinz Dhofar vom Norden des Landes. In Dhofar erhebt sich entlang der Küste der Gebirgszug der Karaberge [Quelle: Wikipedia].

Der Oman war, vom 18. bis zur Mitte des 19. Jh., das mächtigste Handelsimperium im Indischen Ozean. Die Hafenstadt Sur war das Tor nach Sansibar und Indien, Umschlagplatz für Gewürze, Elfenbein, Gold und Seide. Nach dem Verlust Sansibars (1856) begann der wirtschaftliche Niedergang des Landes. Noch 1970 gehörte das Land zu den rückständigsten Ländern der Erde. Für die 650.000 Einwohner standen nur drei Schulen zur Verfügung und es gab insgesamt nur 15 km asphaltierte Straßen. Die Hauptstadt Masqat zählte nur 6.500 Einwohner. Mit dem Regierungsantritt von Sultan Qabus ibn Said (1970) begann ein umfassendes Programm zur Entwicklung und Modernisierung des Landes. Heute existiert ein Straßennetz mit über 5000 Kilometer Asphaltstraßen und 12000 Kilometer Pisten. Masqat bildet heute mit seinen Vororten ein Bevölkerungszentrum mit ca. 1 Mio. Einwohnern.

Mai 2011: Usbekistan

Usbekistan

Usbekistan liegt im Herzen Zentralasiens zwischen Flüssen Syr-Darja und Amu-Darja. Mit einer Fläche von 448 900 km² ist es etwa so groß wie Deutschland und Österreich zusammen. Über zwei Drittel des Landes werden von der Wüste Kysylkum eingenommen. Das gesamte Gebiet südlich der Kysylkum-Wüste ist Steppe. Westlich des Amu-darya liegt ein kleiner Teil der Wüste Karakum auf usbekischem Gebiet. Entlang der Flüsse haben sich ausgedehnte Bewässerungskulturen entwickelt. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Anbauflächen befinden sich in den großen Oasen um Samarkand, Buchara und Taschkent sowie im Ferghanatal und der Provinz Choresmien. Die übermäßige Wasserentnahme aus den Flüssen zur Bewässerung verursacht ökologische Probleme. Mit ca. 27 Mio. Einwohnern ist die Republik Usbekistan das bevölkerungsreichste Land Zentralasiens. Der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt in den großen Städten. Die Hauptstadt Taschkent liegt in einer Oase am Westrand der Tienschan-Ausläufer. Es herrscht ein ausgeprägtes kontinentales Wüstenklima mit hohen Temperaturschwankungen.

Das Faszinierendste in Usbekistan sind die drei alten Städte entlang der historischen Seidenstraße: Samarkand, Buchara und Chiwa. Genau genommen gab es nicht die eine Seidenstraße, sondern ein Netz von von Pfaden und Handelswegen entlang zweier Hauptrouten, die China und Europa verbanden. Während Samarkand und Buchara an der Hauptroute der Seidenstraße lagen, führte eine Nebenroute nördlich der Hauptroute durch die Wüste Kysylkum und über das Gebiet von Choresm und Chiwa nach Europa. Der Fernhandel brachte Reichtum und Macht in die usbekischen Städte. Buchara war der Sitz des eleganten Samanidenhofes, Samarkand die prunkvolle Hauptstadt Tamerlans, die Oasenstadt Chiwa die Residenz stolzer Khane. Über die Seidenstraße fand immer auch ein intensiver kultureller Austausch statt. Das erklärt vielleicht auch die Freundlichkeit und die aufgeschlossene Mentalität Menschen, die ich überall in Usbekistan angetroffen habe.

Januar 2011: Indien

Indien

Abends Abflug in Frankfurt. Ankunft am frühen Morgen in New Delhi. Erste Impressionen beim Verlassen des Flughafens: Linksverkehr, Radfahrer, Motorräder, Motorrikschas, qualmende Busse, Fußgänger, Sari-Trägerinnen, Menschen mit Tüchern vor dem Mund, bunt bemalte LKWs, Kamel-Fuhrwerke, Kinder in Schuluniformen ... Kühe überqueren gemächlich die Fahrbahn und werden von Fahrzeugen links und rechts umrundet. Das alles begleitet von einem ständigen Hupenkonzert. Am Straßenrand: Menschenmassen, schwelende Kochfeuer, streunende Hunde, Wellblechhütten, Müll, Strommasten, bunte Obststände, Gemüse- und Imbissstände ...

Nach einem kurzen Stopp im Hotel, lasse ich mich nach Old Delhi zu den Basaren an der Chandni Chowk fahren. Wer hier unterwegs ist, darf keine Angst vor Menschenmassen haben! In den engen Gassen der Basarlabyrinthe herrscht brodelndes Treiben. Fahrrad-Rikschas und Mopeds zwängen sich im Millimeterabstand an Fahrrädern und Menschen vorbei; die berühmten heiligen Kühe suchen inmitten des Chaos nach Essbarem. Ein faszinierendes, farbenprächtiges Viertel! Hier zu fotografieren ist nicht ganz einfach. Neben den schwierigen Lichtverhältnissen, besteht eine der größten Herausforderungen darin, für den Moment der Aufnahme freie Sicht auf das Motiv zu bekommen.

Am nächsten Morgen: Beginn meiner 16-tägigen Rundreise über Alsisar (Shekhawati Region), Mandawar, Bikaner, Jaisalmer, Jodhpur, Udaipur, Ajmer, Pushka, Jaipur, Ranthambhore National Park, Fatehpur Sikri und Agra. Besonders interessant fand ich Alsisar, Bikaner, Jaisalmer und Jaipur.

Für die Reise habe ich ein Auto mit eigenem Fahrer gemietet. Das ist eine sehr angenehme und effektive Art ein Land zu bereisen. Die Tagesetappen können flexibel geplant werden und man ist nicht an einen starren Zeitrahmen gebunden. Vor allem hat man auch die Möglichkeit, spontan in kleinen Orten und Märkten entlang der Überlandstraßen anzuhalten, mit der Bevölkerung abseits der touristischen Routen in Kontakt zum kommen und dort zu fotografieren. Ich hatte immer das Gefühl, dass in Indien Reisende willkommen sind und habe viele freundliche, wissbegierige und offene Menschen getroffen. Ich hoffe, dass die Bilder etwas von diesem faszinierenden, kontrastreichen Land, seiner Kultur und seinen Menschen, widerspiegeln.

April 2010: Jordanien (الأُرْدُن‎ al-Urdun)

Jordanien

Jordanien liegt im Mittleren Osten. Es ist fast vollständig von Landflächen umgeben (Ausnahme ist eine schmale Bucht am Roten Meer und die Ostseite des Toten Meeres). Es grenzt an Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete im Westjordanland, Syrien, den Irak und Saudi-Arabien. Jordanien umfasst eine Fläche von 89.500 qkm und ist etwa so groß wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 380 km, die Ost-West-Ausdehnung ca. 150-400 km.

Der Nordwesten des Landes hat Mittelmeerklima mit heißen trockenen Sommern und kühlen feuchten Wintern sowie einer jährlichen Niederschlagsmenge von rund 800 mm. Im Osten und Süden gibt es weniger Niederschläge (100 mm). Im weitaus größten Teil Jordaniens herrscht kontinentales Wüstenklima. Der Nahe Osten gehört zu den wasserärmsten Regionen der Welt. Der Wassermangel ist ein großes Problem für Jordanien. Seit vielen Jahren kommt es zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn immer wieder zu Konflikten über die Nutzung und Verteilung des Wassers aus dem Jordanflusssystem. Die Lösung der Probleme und Konflikte, die aufgrund von Wasserknappheit entstehen, sind eine der größten Herausforderungen in der nahen Zukunft.

Jordanien kann in drei physiographische Regionen, die jede für sich ein besonderes Klima hat, unterteilt werden:
  • Das Hochland, das die Berge und hügeligen Gebiete umschließt (mit einer Höhe zwischen 600 und 1600 Metern), verläuft von Nord nach Süd durch das Land. Es wird von vielen Flusstälern- und betten, so z.B. des Wadi Mujib, Wadi Musa durchzogen. Das Hochland ist relativ dicht besiedelt. Hier liegen die Großstädte Amman, Zarqa und Irbid.
  • Westlich vom Hochland verläuft das Jordan Rift Valley (Senkungsgraben des Jordan). Das Rift Valley gehört zum Großen Afrikanischen Grabenbruch und endet im Süden von Aqaba - der einzigen Hafenstadt Jordaniens - am Roten Meer.
  • Die Wüstenregion im Süden und die im Osten an das Bergland anschließenden Wüstentafelländer, nehmen etwa zwei Drittel Jordaniens ein.
Die Hauptstadt Amman ist eine moderne, rasant gewachsene, arabische Großstadt. Hellbraune bis weiße Häuser bedecken auf einer Höhe zwischen 750 bis 1000 Meter die neunzehn Hügel (Jebels) der Stadt. Heute leben im Großraum Amman ca. 2,2 Millionen Menschen - rund ein Drittel der gesamten Bevölkerung Jordaniens. Höhepunkte der Reise waren Petra, die rosarote Felsenstadt der Nabatäer und Weltkulturerbe der UNESCO; Jerash eine der am besten erhaltenen römischen Städte der Welt und das Wadi Rum, eine Sandwüste mit bizarren, farbigen Felsformationen.

Dezember 2009: Kuba: Havanna und Viñales

Havanna

23 November 2009: Abflug bei regnerischem, kühlen Wetter in Frankfurt. Nach 9000 km und fast 12 Stunden Flugzeit, Ankunft auf dem José Marti International Airport bei Havanna um ca. 22:30 Uhr. Die Fahrt mit dem Taxi nach Havanna kostet 25 CUC (ca. 22 Euro) und nach ca. 30 Minuten tauchen die ersten Gebäude auf die man vorher im Reiseführer gesehen hat. Es ist schwülwarm. Was auffällt: Die Straßen sind für eine Großstadt nur spärlich beleuchtet, keinerlei Werbung und keine Reklametafeln, verwitterte Barockfassaden, tropische Vegetation, die Luft riecht nach Kohle(?) und Abgasen, der Verkehr ist chaotisch, die Autos meist alt; viele Fahrräder und Menschengruppen - und es gibt sie wirklich noch: die wunderbaren Oldtimer aus der vorrevolutionären Zeit. Bienvenido a La Habana.

Havanna – schon der Name hat einen magischen Klang. Es ist zweifellos der nostalgische Charme des Morbiden und Maroden, der Havanna etwas Einmaliges und Zauberhaftes verleiht. Die Altstadt von Havanna ist ein lebender Mythos – eine Mischung aus Lebensfreude und Melancholie, Musik an jeder Straßenecke, karibischer Lebensart und Sozialismus, verwitterte koloniale Prachtbauten und Ruinen, russischen Ladas und amerikanischen Oldtimerlimousinen. Es scheint, als sei auf Kuba die Zeit stehen geblieben. Irgendwann in den späten 50er Jahren. Die Kehrseite dieser Fasade darf man jedoch nicht übersehen: Warteschlangen vor den staatlichen Lebensmittelgeschäften, viele Kubaner können sich für ihren Lohn nur noch sehr wenig kaufen, weil ein Grossteil der Waren in der Devisen-Währung (CUC) bezahlt werden muss. Für die normale Bevölkerung herrscht über die garantierten Grundnahrungsmittel hinaus Mangel an fast allem. Und die Ruinen Havannas sind leider für die Menschen, die sie bewohnen müssen, nur wenig poetisch. Die Gebäude brechen nach und nach zusammen und fordern nicht selten Todesopfer.

Havanna hat ca. 2,2 Mio. Einwohnern. Die interessantesten Stadtviertel sind La Habana Vieja und Centro Habana. Habana Vieja, die historische Altstadt von La Habana, umfasst den intaktesten Bestand an Kolonialarchitektur in Lateinamerika und gehört seit 1982 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Am besten gefallen hat mir das authentische, lebendige Centro Habana. Hier, abseits der touristischen Pfade, pulsiert das Leben - trotz Schlaglöchern und Müll auf den Straßen, trotz Einsturzgefahr und Verfall. Ich bin einige Tage durch die Straßen und Gassen von Centro Habana gelaufen und habe versucht etwas von der Atmosphäre fotografisch einzufangen.

Für zwei Tage bin ich mit dem Bus nach Viñales gefahren. Das Viñales-Tal liegt in der Provinz Pinar del Río, ca. 250 km westlich von Havanna. Das Tal gilt als eine der schönsten Landschaften Kubas. Mit der Sierra de los Órganos, die es umgibt, bildet es einen Nationalpark, der 1999 von der UNESCO als „Kulturlandschaft der Menschheit“ ausgezeichnet wurde. Bizarre Kalksteinkegel ragen bis zu 400 Meter hoch aus der Ebene. Viñales ist eine gastfreundliche kleine Stadt im Zentrum des Tales mit einer interessanten kolonialen Architektur. Hier auf dem Land gehen die Uhren anders als im hektischen Havanna. Die Übernachtung bei einer kubanische Familie (Casa Particulares) war eine interessante Erfahrung.

Kairo - Die Metropole am Nil

Kairo

„Wer Kairo nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen. Ihre Erde ist aus Gold, ihr Nil ist ein Wunder, ihre Frauen sind wie schwarzäugige Jungfrauen, ihre Häuser sind Paläste, ihre Luft ist weich und duftend wie Aloeholz." So heißt es in den Geschichten aus Tausend und einer Nacht. Mit den Wohlgerüchen des Orients mischen sich heute allerdings die Abgase unzähliger Autos und der Gestank von Müll. Kairo (Al Qahira), die ägyptische Hauptstadt am Nil, ist eine Welt für sich. Ein Moloch mit mindestens 17 Millionen Einwohnern und eine der faszinierenden Städte der Welt.

Kairo ist eine Stadt der Extreme und der Gegensätze: Ein endloses Gewirr von kreuz und quer neben- und übereinander geschachtelten Wohnvierteln, dazwischen unzählige Moscheen und Minarette, kontrastiert von futuristischen Wolkenkratzen entlang des Nils. Die islamische Altstadt mit ihren labyrinthischen Gassen und Basaren. Ein Gewusel von Menschen, begleitet von einer Kakophonie von allen möglichen Geräuschen und dem Dauergehupe im Strassenverkehr.

Zweite Islandreise 2009 New!

Island

Schon während ersten Islandreise 2008 stand für mich fest, dass ich im nächsten Jahr noch mal nach Island kommen würde. Und so bin ich, fast genau ein Jahr später, wieder in Island. Nach dem ich meinen Mietwagen in Empfang genommen habe, sind es ca. 00:30 Uhr und ich starte in der hellen Sommernacht Richtung Kleifarvatn See. Für diese Nacht habe ich kein Hotel gebucht. Ich will die Halbinsel Reykjanes Richtung Hveragerði durchfahren und bei dem magischen Licht der Mitternachtssonne und dem anschließenden Sonneaufgang fotografieren. Insgesamt bin ich diesmal fast genau 3500 km gefahren. Siehe auch die kleine Bildserie "Islands Küsten".

Oktober 2008: Impressionen aus Fes, der spirituellen und kulturellen Hauptstadt Marokkos

Fes

Fès liegt im Landesinneren von Marokko, zirka 180 km von der Atlantikküste im Westen, ungefähr 140 km von der Mittelmeerküste im Norden entfernt, sowie zwischen dem Rif-Gebirge und dem Mittleren Atlas. Die heute knapp eine Millionen Einwohner zählende Metropole wurde im Mittelalter aus den ursprünglich zwei Stadtteilen Medinat Fas (gegründet 789) und al-Aliya (gegründet 809) gebildet. Begünstigt wurde die Entstehung der Stadt durch die Lage am Schnittpunkt von Handelswegen in West- Ost-Richtung welche die Atlantikküste mit dem Gebiet der heutigen Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien, Marokko, und Handelswegen in Nord- Süd-Richtung welche die damaligen Hafenstädte am Mittelmeer (und Spanien) mit Afrika südlich der Sahara verbanden.

Bis heute ist Fes das kulturelle und geistige Zentrum des Landes und Sitz der, neben der Azhar-Universität in Kairo, ältesten islamischen Universität, der Karaouyine. Die Médina (Altstadtbereich einer nordafrikanischen Stadt) von Fès ist die größte der arabischen Welt. Das Areal umfasst als UNESCO - Weltkulturerbe insgesamt 2,8km² .

Wer heute die Altstadt von Fes betritt, fühlt sich in die Zeit der Geschichten aus 1001 Nacht zurückversetzt. In den labyrinthisch verzweigten, engen und verwinkelten Gassen mit ihren Treppen, Durchgängen und Gewölben ist es fast unmöglich sich nicht zu verlaufen. Macht aber nichts. Am besten läßt man sich treiben und landet irgendwann wieder an der Stadtmauer oder einem anderen Orientierungspunkt. Dem mitteleuropäischen Besucher öffnet sich hier eine eigene Welt, mit fremden Farben und Gerüchen, mit Souks in denen die Händler lautstark ihre Waren anpreisen und alles mit Eseln oder Lastkarren transportiert werden muß. Fotografieren wird nicht immer gerne gesehen und die Aufnahmebedingungen in den dunklen, engen Gassen sind schwierig.

November 2008: Galerie Landschaftsimpressionen aus Island

Island bei Vik

Island liegt in der arktisch-polaren Zone, nur 287 km von Grönland entfernt und ist mehr als doppelt so groß wie die Schweiz. Der Polarkreis verläuft durch die 20 km nördlich vorgelagerte Insel Grímsey. Nur ca. 300.000 Einwohner bewohnen die 103.000 km² große Insel, wovon alleine über 180.000 im Großraum Reykjavík leben. Große Teile des Landes sind nur dünn besiedelt oder unbewohnt. Es gibt noch viel unberührte Natur und großartige, abwechslungsreiche Landschaftsformationen: Gletscher, steinige Hochlandwüsten mit leuchtenden Moospolstern, schroffe tief eingeschnittene Fjorde, weite flache Schwemmküsten (Sander), großartige Gebirgslandschaften, mächtige Wasserfälle, aktive Vulkane, Lavafelder, Geothermalgebiete mit farbig schillernden heißen Quellen und Geysieren, satte grüne Hügel und Ebenen im Süden.

Politisch gehört die weltweit größte Vulkaninsel zu Europa, geografisch mehr zu Nord-Amerika und geologisch zu beiden Kontinenten. Die Nahtlinie zwischen Nord-Amerika und Europa verläuft mitten durch Island. Island verdankt seine Existenz dem Mittelatlantischen Rücken, einer Grabenbruchzone zwischen den Kontinenten und einem Plume (Ströme heißen Materials aus dem tiefen Erdmantel) im Erdmantel unter der Insel.

Auf meiner Reise habe ich die Insel auf der Ringstrasse umrundet - mit Abstechern nach Husavik, Dettifoss im Nordosten, der Halbinsel Reykjanes und Snaefellsnes, zum Wasserfall Gullfoss und nach Geysir. Die Ringstrasse ist ca 1400 km lang und bis auf ein paar kleine Abschnitte durchgehend asphaltiert. Abseits der Ringstrasse gibt es oft nur Schotterpisten. Mit meinem kleinen Mietwagen war das Fahren auf diesen Pisten durch das ständige Rütteln und Schütteln auf die Dauer recht anstrengend.

Leider war das Wetter nicht besonders gut. Viel Regen und an einigen Tagen ein schneidend kalter, arktischer Wind. Generell ist das Wetter in Island gekennzeichnet durch stetigen Wechsel der Bewölkung, durch häufige Niederschläge, Aufhellungen und Winde mittlerer Stärke, durch kühle Sommer und relativ milde Winter. Eine wichtige klimatische Funktion hat der Golfstrom, der von Süden kommend die Insel umspült. Ohne ihn wäre Island aufgrund seiner geographischen Lage kaum bewohnbar. Der ständig Wind und die häufig wechselnden Wetterlagen erzeugen oft fotografisch sehr interessante Wolkenformationen und Lichtszenerien. Gerade der schnelle Wechsel von Bewölkung, Regen, Aufhellungen und Sonne bietet mehr Chancen für interessante Landschaftsaufnahmen als ein durchgehend blauer Himmel. Und irgendwie "steht" vielen isländischen Landschaften auch trübes Wetter und Nebel gut. Im Juni hat man fast 24 Stunden Tageslicht. Das ist sehr angenehm und ein großer Vorteil für den Fotografen.

Oktober 2008: Malta Galerie ist online

Malta

Die Republik Malta ist der kleinste Staat der Europäischen Union. Die maltesischen Inseln, Malta, Gozo, und Comino liegen im Mittelmeer etwa 95 km südlich von Sizilien, 290 km östlich von Tunesien. Malta ist die größte Insel mit einer Länge von 27 km und einer Breite von 14,5 km. Was man so vielleicht nicht vermutet: Mit ca. 1.200 Einwohner/km² ist Malta das am dichtesten bevölkerte Land Europas (Gesamtbevölkerung ca. 400.000 Einwohner). Was man auch nicht vermutet: Laut Angaben der UN ist Malta das wasserärmste Land der Welt. Interessant ist die ganz eigene Mischung von südeuropäischer- und britischer Lebensart.

Sehr gut gefallen hat mir die Hauptstadt Valletta und die Städte Senglea, Cospicua und Vittoriosa. Die Städte Senglea, Cospicua und Vittoriosa ragen als Halbinseln in den Grand Harbour - einem der größten und tiefsten Naturhäfen der Welt. Sie bilden mit Valetta eine Siedlungseinheit und werden auch als "The Three Cities" bezeichnet. Die komplette Altstadt von La Valletta wurde 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die engen malerischen Treppenstraßen und die typischen, bunten Holzbalkone, verleihen der Stadt ihren eigenen Reiz. Am Ende der Gassen eröffnen sich immer neue Perspektiven auf den Hafen mit den Three Cities. Für den Fotografen sind die hohen Kontraste und die geringen Abstände in den engen Gassen allerdings eine Herausforderung.

Eine Besonderheit der Maltesischen Inseln sind die Luzzus, bunt bemalte hölzerne Fischerboote, deren Bug oft mit Augen verziert ist. Die Augen sollen der Überlieferung nach die Fischer vor Gefahren schützen. Die schönsten Luzzus findet man in dem Fischerdorf Marsaxlokk.

Eine weitere Besonderheit ist der öffentlichen Nahverkehr. Busse sind das einzigste öffentliche Verkehrsmittel auf Malta. Fast alle Busverbindungen gehen sternförmig vom zentralen Busterminal in Valetta zu den Zielen auf der Insel - und wieder zurück. Querverbindungen gibt es fast nicht. Viele Linienbusse stammen noch aus Großbritannien und wurden während der Kolonialzeit gebraucht nach Malta gebracht. Alle Busse sind weiss-orange-gelb lackiert. Die Fahrerkabinen sind individuell vom Busfahrer persönlich mit Modonnenbildnissen und/oder Fahnen des Lieblingsfußballclubs dekoriert. Busfahren auf Malta ist ein besonderes Erlebnis und außerdem ausgesprochen billig: Zum Beispiel kostet die Fahrt von Valletta nach Senglea nur 0,47 Euro! (Zum Vergleich: Eine Kurzstrecke in Aachen kostet 2,40 Euro)p>

April 2008: Barcelona, die katalanische Metropole

Barcelona

Barcelona wird oft als die heimliche Hauptstadt Spaniens bezeichnet. Sicher nicht ganz zu Unrecht! Das Angebot an Kunst, Kultur sowie alter und neuer Architektur ist überwältigend. Neben den weltweit bekannten Museen wie dem Museo Picasso und der Fundacio Joan Miro, gibt es noch viele weitere, sehr interessante weniger bekannte Museen, die einen Besuch lohnen; z.B. das Museo del Parfum oder das Museu Tèxtil i d‘Indumentària.

Barcelona ist eine lebendige, dynamische Stadt mit kosmopolitischem Flair. Seinen besonderen Charme verdankt Barcelona seiner katalanischer Kultur und Lebensfreude, dem lebendigen Nachtleben und insbesondere dem fruchtbaren Nebeneinander von gotischen und romanischen Monumenten und modernen bzw. modernistischen Bauten. Der Modernisme Català - eine katalanische Ausprägung des Jugendstils - ist ein Architekturstil, der sich von etwa 1885 bis 1920 in Katalonien, hauptsächlich in Barcelona, entwickelte. Barcelona ist eine der Städte mit den meisten Jugendstil-Gebäuden der Welt. Auch Antoni Gaudì errichtete seine Bauwerke in der Formensprache des Modernisme. Typisch Merkmale sind: geschwungene Linien, unregelmäßige Grundrisse, schräge gemauerte Stützen, naturnahe weiche Formen mit Motiven der Flora und Fauna [Quelle: Wikipedia]. Berühmt sind vor allem die Casa Batllò, die Casa Milà, der Park Güell und die Kirche Sagrada Família.

Die verschiedenen Stadtviertel Barcelonas haben jeweils einen eigenen Charakter: Die Altstadt mit dem Barri Gòtic und dem historischen Stadtkern, durchzogen von der berühmten Flaniermeile La Rambla; die moderne Planstadt Eixample mit ihren quadratischen Häuserblocks mit den abgeschrägten Ecken und dem Nobelboulevard Passeig de Gracia; El Raval das einstige Rotlichtviertel der Stadt; La Ribera mit seiner typischen Mischung aus Historie und Moderne; Gràcia mit seinen verwinkelten Straßen und schön gestalteten Häusern und La Barcelonata das volkstümliches Fischerviertel. Kurz gesagt: Eine sehr interessante Stadt - nicht nur für Fotografen.

Dezember 2007: Palermo Galerie ist online!

Palermo

Palermo ist sicher eine der faszinierendsten Städte Südeuropas. "Palermo gilt, eine der letzten Städte Europas, in die die Moderne noch nicht wirklich Einzug gehalten hat [...]: atemberaubend schön, widersprüchlich, dekadent, gewalttätig und lebendig." [Quelle: Alajmo, Roberto, Palermo sehen und sterben]

Der Verkehr ist laut, chaotisch und stellt auch für Fußgänger eine Herausforderung dar. Ampeln und Verkehrszeichen werden mehr als Empfehlungen verstanden. Vespas schlängeln sich mit lautem Gehupe durch jede noch so kleine Verkehrslücke. Und überhaupt: Die Hupe ist hier ein unentbehrliches Massenkommunikationsmittel.

Am interessantesten fand ich die vielen großen und die unzähligen kleinen Märkte Palermos. Palermos Märkte sind anders. Keine geordnete Markhalle, nicht auf einen Platz beschränkte Stände. Ganze Straßenzüge und Stadtviertel sind mit Ständen und Geschäften durchzogen. Die Märkte in den engen, labyrinthischen und menschengefüllten Gassen gelten als lebendige Zeugnisse der wahren Seele der sizilianischen Hauptstadt. Jedes der alten Viertel hat noch seinen Markt. Der bekannteste Markt Palermos, und einer der ältesten Europas, ist die Vucciria.

Mai 2007: Galerie La Gomera ist online!

Gomera

La Gomera wird zu Recht als die wildeste und unzugänglichste Insel des Kanarischen Archipels bezeichnet. Charakteristisch für Gomera sind die vielen tief eingekerbten Schluchten (Barrancos), die vom Zentralmassiv sternförmig Richtung Meer verlaufen. Autofahren auf Gomera heißt fast immer in engen Serpentinen bergauf und bergab zu fahren. Auch beim Wandern geht es fast immer steil berauf oder bergab.

Im Schwemmland, an den Ausgängen der Barrancos, liegen oasenartige Täler mit Palmenhainen, kleinen Siedlungen und in die Landschaft modellierten Terrassenfeldern. Vereinzelt haben sich an den Barrancomündungen kleine dunkle Sandstrände gebildet. Zum überwiegenden Teil besteht die 98 km lange Küste jedoch aus steil zum Meer hin abfallenden, schroffen Felsen.

Über das zentrale Hochland La Gomeras erstreckt sich der Parque Nacional de Garajonay mit der höchsten Erhebung der Insel, dem Alto de Garajonay (1486 Meter). Das 1985 von der UNESCO zum Weltnaturerbe der Menschheit ernannte Gebiet umfasst den größten zusammenhängenden Lorbeerwald des Archipls. Bei dem urwaldähnlichen Lorbeerwald handelt es sich um einen Überrest von subtropischen Wäldern aus dem Tertiär, mit vielen endemischen Pflanzen und einer hohen Artenvielfalt.

Charakteristisch für La Gomera sind auch die vielen Palmen - es gibt hier gibt mehr Palmen als auf allen anderen kanarischen Inseln zusammen - und die spektakulären, Roques genannten, Felsnadeln und Kuppen.

Das warmgemäßigte subtropische Klima Gomeras wird wesentlich durch den Nordostpassat bestimmt. Der Nordostpassat bewirkt eine Zweiteilung der Insel in eine relativ feuchte Nordseite und eine sehr trockene Südseite im Regenschatten der Berge. An den Nordhängen der Bergmassive steigen feuchte Luftmassen auf, kühlen dort ab und kondensieren zu Wolken. Die Wolkenschicht, wegen der glatten Oberfläche auch Wolkenmeer (mar de nubes) genannt, löst sich an der Grenze zum trocken-warmen Antipassat, einer in großen Höhen angesiedelten Gegenströmung, auf. Aufgrund der beständigen Passatinversion kann das Wolkenmeer die knapp 1500 m hohen Bergrücken nicht überwinden und strömt seitlich an ihnen vorbei nach Süden. Dort liegen die Wolken jedoch dann im Einflussgebiet warmer, trockener Fallwinde, so dass sie sich 200-400 m unterhalb der Kämme wieder auflösen. Somit erhält die im Regen- und Wolkenschatten liegende Südseite teilweise weniger als 200 mm Niederschlag pro Jahr.

Sehr gut gefallen hat mir, daß es auf Gomera nur einen überschaubaren Individualtourismus, keine Hochhäuser und keine großen Hotelanlagen, gibt.

Dezember 2006: Istanbul Galerie ist online!

Istanbul

Byzanz, Konstantinopel, Istanbul - geschichtsträchtige Namen der Stadt auf den zwei Kontinenten. Seinen besonderen Charakter erhält Istanbul durch die von Marmarameer, Bosporus und Goldenem Horn bewirkte Dreigliederung. Die Stadt am goldenen Horn ist ein vielschichtiges Tor der Kulturen, eine extreme Mischung zwischen Dorf und Stadt, zwischen Tradition und Moderne. Im Grossraum Istanbul leben ca. 15-20 Millionen Menschen.

Was dem Besucher als erstes auffällt ist der chaotische Verkehr, der Geräuschpegel und die Menschenmassen in den Basaren und Einkaufsstraßen. Aber gerade diese geschäftige Betriebsamkeit, das Menschengewimmel und die Basaratmosphäre sind die eigentliche "Sehenswürdigkeit" Istanbuls. Daneben gibt es natürlich noch viele Moscheen, die Hagia Sophia, Klöster, Kirchen, das Hippodrom, den Topkapi Palast, den Galata Turm, Museen u.v.m.

Am besten gefallen hat mir die Aussicht von der Galata Brücke auf die Stadt, das Beyazit - ein geschäftiges Areal zwischen dem großen Basar und der Universität - und die Gegend nördlich des großen Basars bis hinab zum Goldenen Horn. In den eindrucksvollen Marktgassen reiht sich hier Geschäft an Geschäft, werden Lasten transportiert und man schafft es trotz des Gedränges noch irgendwie am Straßenrand zu sitzen und Tee zu trinken. Der Fotograf hat hier hautsächlich mit zwei großen Problemen zu kämpfen: Mit den hohen Kontrasten in den teilweise von der Sonne beschienen dunklen Gassen und dem meist nicht vorhandenen freien Sichtfeld.

Juli 2006: Madeira Galerie online!

Madeira

Madeira: Etwa 1.000 km südwestlich von Lissabon und 600 km westlich der marokkanischen Küste entfernt; 57 km lang und an der breitesten Stelle 23 km breit.

Madeira ist, wie auch ihre Nachbarn, die Azoren und die Kanarischen Inseln, vulkanischen Ursprungs und zählt mit den Kanaren, den Kapverden und den Azoren zur Gruppe der makaronesischen ("glückseligen") Inseln. Die Insel ist nur das oberste Viertel des gesamten Vulkansystems. Die Klippen fallen unter der Wasseroberfläche bis zu 4.000 m bis zum Meeresgrund ab. Madeira verfügt über mehrere Mikroklimata. Im Norden der Insel regnet es häufig, der Süden ist dagegen subtropisch warm. [Quelle: wikipedia]

Die Natur ist schon sehr beeindruckend. Bis auf eine Ausnahme, das Hochmoor Paúl da Serra (1400 m) ist alles mehr oder weniger wild zerklüftet und bis ca. 1300 Meter üppig mit allen möglichen Pflanzen bewachsen.

Eine Besonderheit sind die ursprünglichen, immergrünen Lorbeerwälder. Die besonderen Umweltbedingungen auf auf den Azoren, Madeira und den Kanaren haben das Überleben von Elementen einer Vegetation gesichert, die im späten Tertiär, also vor etwa 20 bis 2 Millionen Jahren, eine weite Verbreitung im südeuropäischen und nordafrikanischen Raum hatte und dort durch die dramatischen Klimaänderungen während der Eiszeiten vernichtet worden ist.

Beim Fotografieren in den Lorbeerwäldern hat man vor allem mit folgenden Schwierigkeiten zu kämpfen: Sehr hoher Kontrastumfang und wenig Licht. Leider hatte ich kein Stativ dabei. Das Abstützen der Kamera an Bäumen, Felsen usw. war oft hilfreich. Die besten Ergebnisse habe ich erzielt, wenn der Himmel leicht bedeckt war und keine direkte Sonneneinstrahlung erfolgte.

Erstmals habe ich ausschließlich im RAW-Format fotografiert. Der Nachteil der größeren Dateien ist gering, gegenüber dem größeren Spielraum und der höheren Flexibilität bei der späteren Bearbeitung. Außerdem habe ich diesmal, wenn möglich, eine zusätzliche Aufnahme der Szene gemacht und dabei eine Graukarte mit fotografiert Diese Aufnahme ermöglicht es dann später im RAW-Konverter einen exakten Weißabgleich vorzunehmen (Beispiel).

März 2006: Lanzarote Galerie online!

Lanzarote

Anfang Dezember war ich für eine Woche auf Lanzerote und der kleinen Nachbarinsel La Graciosa. Leider war das Wetter nicht besonders gut. Der tropische Wirbelsturm "Delta" zog über Kanarischen Inseln und richtete schwere Schäden an. La Palma, El Hierro, Gomera und Teneriffa waren praktisch von der Außenwelt abgeschnitten. Delta" war der erste Tropensturm in der Geschichte der Kanaren. Fotografieren war an den beiden ersten Tagen nur sehr eingeschränkt möglich. Zum Glück wurde das Wetter an den folgenden Tagen allmählich besser.

Am besten hat mir die Nachbarinsel La Graciosa, vor der Nordspitze von Lanzarote, gefallen. Sie ist nur mit der Fähre erreichbar, es gibt keine Teerstraßen, fast keine Autos, nur einige Sandpisten und nur einen bewohnten Ort mit ca 500 Einwohnern. Man kann stundenlang an unberührten Küsten entlaglaufen (und fotografieren!) ohne irgend jemand zu begegnen. Die Isla Graciosa gehört zu Parque National del los Islotes del Norte. Eine B&W Galerie ist ebenfalls online.

Dez. 2005: Moskau Galerie online!

Moskau

Bilder einer Reise im September 2005. Mockba ist heute eine gigantische pulsierende Metropole mit ca. 11 Millionen Einwohnern. Die Galerie enthält auch einige Bilder vom Roten Platz, dem Kremel und der Basilius-Kathedrale, aber vor allem Bilder von anderen Moskauer Stadtlandschaften und Bilder von den Menschen in Moskau.

Besonders interessant sind die Moskauer Bahnhöfe wie zum Beispiel der Kiever Bahnhof. Bei der Metrostation Komsomolskaja liegen gleich drei grosse Bahnhöfe dicht beieinander, der Kasaner, der Jaroslawler und der Leningrader Bahnhof. Allerdings dürfen Anlagen von militärischem Interesse, dazu gehören auch Bahnhöfe, eigentlich nicht fotografiert werden ...

Sept. 2005: Dublin Galerie online!

Dublin

Stadtansichten von Dublin, Bilder von Howth und Dalkey. Separate Galerie mit B&W Interpretationen.

Irlands Hauptstadt ist ein aufregender Ort voller Charme! Dublin ist eine junge Stadt: Viel Musik, viele Sehenswürdigkeiten, über 800 Pubs und freundliche Menschen.

Mit der DART (Dublin Area Regional Transport) habe ich zwei Ausflüge in die Umgebung unternommen: Zu dem kleinen zum Fischerort Howth im Norden von Dublin und nach Dalkey im Süden. Sehr schön ist der Cliffwalk rund um die Halbinsel Howth Head. Der Weg führt - immer mit Blick auf die Irische See - entlang an zerklüfteten Felsen, Feldern gelben Stechginsters, wilder Myrte, roten Heidekrauts und Farnen. Kaum zu glauben, dass man sich nur ca. 20 Kilometer von Dublin entfernt befindet ...

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